40 Tage Fasten – ich habe durchgehalten

Aschermittwoch, so fängt alles an

Für Viele ist der Aschermittwoch nicht nur das Ende der fünften Jahreszeit. Es ist auch der Anfang der Fastenzeit.

Für mich begann die Fastenzeit schon am Montag vor Aschermittwoch. Gerade die ersten Tage waren für eine totale Umstellung der Essgewohnheiten. Und ja, natürlich wirkte sich das auch auf meine Stimmung aus. An manchen Tagen hatte ich richtig schlechte Laune. Doch je schlechter die Laune, desto bewusster wurde mir, was ich da eigentlich tat.

Fasten ist nicht nur der Verzicht auf Fleisch und andere tierische Produkte. Fasten ist auch bewussteres, gesünderes Essen. Sich Gedanken machen über das, was da auf den Tisch kommt. Gedanken über die Inhaltsstoffe von Suppen, Soßen, Süßigkeiten und vielen, vielen weiteren Produkten. Gleichzeitig lernt man sehr viel über gesunde Ernährung. 40 Tage Fasten sind auch 40 Tage intensives Lernen über das, was wir täglich in uns hineinstopfen.

Gesunde Ernährung

Ohne die Herausforderung ‚Fasten‘ hätte ich mir niemals so viele Gedanken machen müssen und hätte niemals erfahren, was ich meinem Körper täglich zumute. So hat die Fastenzeit für mich sehr viele, positive Nachwirkungen. Jetzt, wo alles vorbei ist, gehe ich nicht einfach dazu über, wieder alles in mich hineinzustopfen, wie zuvor. Wenn ich ein Lebensmittel in die Hand nehme, dann denke ich genau darüber nach, ob das für mich und meinen Körper gesund ist, oder ob ich lieber zu einer Alternative greife.

Auch wenn ich die 40 Tage Fasten konsequent, bis zum letzten Tag durchgezogen habe, so habe ich nur kaum merklich abgenommen, oder Hunger verspürt oder mich unwohl gefühlt. Das Einzige was mir zu schaffen machte, das waren die Gewohnheiten. Das gemeinsame Essen der gleichen Speisen wie meine Familie, Freunde oder Bekannten. Auch für meinen Mann, der nicht fastet, war es eine schwere Zeit, da er sich teilweise an mich anpassen musste, denn ich habe nicht mehr die gleichen Gerichte gekocht wie vorher. Täglich kam zum Beispiel frischer Salat auf den Tisch. Ich musste mir dann anhören: „Ich bin doch keine Hase!“ Doch das hielt mich nicht davon ab, die ganze Zeit durchzuhalten.

Nachwirkungen gesunder Ernährung

Jetzt, wo ich wieder alles essen kann stelle ich fest, dass ich gar nicht mehr alles essen möchte. Auch wenn ich wieder Fleisch esse, so werde ich es nicht mehr im Supermarkt kaufen. Für mich kommt nur noch bio in Frage. Fleisch, Eier, Milch und viele andere Produkte werde ich nur noch beim Bauern kaufen. Direkt vom Hof. Und auch nur, wenn ich mich vorher überzeugt habe, dass der Bauer auch wirklich bio anbaut und verarbeitet.

Alles in Allem war die Fastenzeit für mich eine wichtige Zeit der Erkenntnis. Essen ist nicht selbstverständlich und gutes Essen schon gar nicht. Jetzt, wo ich eine 6 Monate alte Tochter habe, ist Ernährung für mich wichtiger als jemals zuvor. Ich werde meiner Tochter nur das Beste und Gesündeste geben. Da möchte ich nichts falsch machen.

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